Schwein gehabt!
Nils, Sonntag, 18. März 2012, 17:32
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Oder waren es doch ein paar Hammelbeine, welche die zwei Herrschaften da heut morgen in der Plastetüte durch die Innenstadt trugen?

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Früh morgens am 8. März…
Nils, Donnerstag, 8. März 2012, 05:55
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…bereitet sich Bischkek auf die Feierlichkeiten zum Frauentag vor.

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Eichhörnchen auf dem Erkindik
Nils, Samstag, 3. März 2012, 11:16
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General Frunse begrüßt den Frühling
Nils, Samstag, 3. März 2012, 11:10
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Der Frühling kommt…
Nils, Donnerstag, 1. März 2012, 11:26
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…und auch diese beiden Herren tauen wieder aus dem Winterschlaf auf.

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Chechil – Kirgisischer Käse zum Bier
Nils, Donnerstag, 16. Februar 2012, 18:30
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In Kirgisistan isst man zum Bier gern Chechil – einen geräucherten und geflochtenen Käse, der zunächst aufwändig auseinander gezupft werden muss…

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Feierabend nach Volleyball
Nils, Dienstag, 14. Februar 2012, 18:37
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Nach Volleyball gehen wir meist noch ein Feierabendbierchen im Smokies Pub trinken.

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Skifoan!
Nils, Mittwoch, 1. Februar 2012, 19:03
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Kirgisistan wird in Zeiten der Klimaerwärmung immer wieder als Austragungsort zukünftiger Wintersportereignisse gehandelt und nun hat sogar der Präsident des Ski-Weltverbandes FIS eine derartige Überzeugung geäußert. Unsere Berge hier sind schließlich absolut schneesicher (oder zumindest haben wir die entsprechenden Temperaturen, wenn auch wenig Niederschläge) und zudem haben wir soviel Sonne wie kaum ein anderer Fleck Erde. Daher haben sich in den letzten Jahren so einige Wintersportzentren im Land etabliert. In der Nähe von Karakol gibt es auf knapp dreineinhalbtausend Metern (!) ein ganz fantastisches Skigebiet mit Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Und auch in der Nähe der Hauptstadt befindet sich mehr als ein halbes Dutzend verschiedener Skigebiete – alle weniger als eine Autostunde entfernt (aber auch jeweils deutlich kleiner als das Gebiet in Karakol). Also musste ich mich doch auch mal von der Skitauglichkeit überzeugen. Da die Skigebiete in der Umgegend an den Wochenenden hoffnungslos überfüllt sind (ein Freund war am Sonntag nicht mal mehr in der Lage ein paar Leihskier aufzutreiben), nutzte ich also einen freien Tag unter der Woche um zusammen mit zwei Freunden nach “Sil” zu fahren, das beliebteste Skigebiet in Bischkeks Umgebung.

Skier liehen wir uns hier gleich in Bischkek, wo im Winter so ziemlich jeder Sportladen zum Ski- und Snowboardverleih mutiert. Dann machten wir uns auf den knapp 40km langen Weg über die Dörfer nach Sil, das sich südöstlich der Stadt in den Bergen nahe des Alamedin-Canyons befindet (hier zum Anschauen bei Google-Maps).

Vor Ort erwarben wir erstmal unsere Tagesskipässe für je 500 Som (7-8€) und schnallten uns die Bretter unter die Füße. Insgesamt umfasst das Gebiet drei Lifte. Ein Doppel-Sessellift wurde erst vor der Saison errichtet (zuvor stand er in der Schweiz – übrigens sind so ziemlich alle kirgisischen Skilifte recycelte Schweizer Pistenzuckler, auch in Karakol). Daneben gibt es noch einen etwas längeren Schlepplift. Wobei, der Begriff nicht ganz zutreffend ist, denn immer wieder gibt es Phasen, wo der Lift vom Schlepp- zum Sessellift mutiert. Es gibt nämlich auf dem Weg (knapp 10min) die ein oder andere Senke oder kleinere Flusstäler, die man fast majestätisch überschwebt (entsprechend sind flauer Magen, panisches Umklammern der Liftstange und einige Stoßgebete plötzlich 2 Meter über dem Boden und mit nur einem 10x10cm-großen Stück Metall unter dem Hintern im Preis inbegriffen). Zu guter Letzt gibt es noch einen kleinen Übungslift nahe der Talstation.  Dementsprechend gibt es zwei längere Hauptpisten mit einer ganzen Reihe von Abzweigungen und Verbindungen. Alle Pisten sind aber eigentlich recht einfach und für Anfänger geeignet. Einzig die lange Piste nach dem Schlepplift enthält einen steileren Abhang, der gegen Nachmittag zunehmend eisiger wurde.

Die Pistenverhältnisse waren durchweg super. Bei strahlendem Sonnenschein und griffiger Piste konnten wir wirklich durchweg gut fahren. Zudem sorgten vier Schneekanonen und eine Schneeraupe dafür dass nachlassende Teile der Strecken schnell  ausgebessert wurden. An der Liftstation gibt es auch eine ganze Reihe von Picknicktischen, an denen wir uns zur Mittagszeit mit einem Snack und Glühwein stärkten.

Besonders beeindruckend ist der Panoramablick, den man während des Skifahrens genießen darf, hat man doch einen weiten Blick über das gesamte Tschui-Tal bis zu den fast 100km entfernten Gipfeln der Alatau-Ausläufer auf kasachischer Seite.  Allerdings ist diese Freude zeitlich beschränkt, denn Punkt vier beginnt der Feierabend der Angestellten des Skigebietes. Dementsprechend stoppte um 16:00 der Schlepplift, wobei die Erleichterung darüber dass es mich nicht gerade beim Überschweben eines Baches erwischt hatte über den ersten Schock hinweg half.



Winteranfang in Almaty
Nils, Donnerstag, 3. November 2011, 07:48
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Am Wochenende waren wir fuer einen Kurzausflug in Almaty. Waehrend Maria einen Workshop vorbereitete, hatte ich ein bisschen Zeit, mir die Stadt anzuschauen. Es war erst mein zweiter Besuch in Kasachstans “zweiter Hauptstadt” – Vor anderthalb Jahr verbrachten wir schon einmal einen knappen halben Tag in der Stadt. Nun hatte ich also ein bisschen mehr Zeit und so machte ich mich am Samstag daran, die Stadt zu Fuss zu erkunden. Die vielen Parks machen Almaty zu einer recht fussgaengerfreundlichen Stadt – zumindest an Wochenenden, wenn sich Dauerstau und Mief der Wochentage endlich aufgeloest haben. Schon am Vortag hatte es in Bischkek geschneit und die ersten Schneeflocken hatten es nun auch nach Kasachstan geschafft und den Herbstsmog aus der Stadt geblasen, sodass die Luft kalt aber doch klar war. Leider legte das sonst recht grosszuegige Kulturprogramm der Stadt ausgerechnet an diesem Wochenende eine Pause ein, sodass weder in der Philharmonie noch in der Oper Veranstaltungen stattfanden. Also machte ich mich auf den Weg zum zentralen Nationalmuseum. Waehrend die oberen Etagen, noch mehr oder weniger von der sowjetischen Musumskultur gepraegt sind (die auch in Bischkek, Duschanbe & Co anzutreffen ist), so war doch die Kelleretage ueberraschend modern und interessant gestaltet. Dort wird man durch eine aufwaendige Darstellung der Urgeschichte des Landes (von der Ursuppe ueber die Dinosaurier bis hin zum modernen Kasachen) gefuehrt. Fuer 100 Tenge Eintritt (ca. 50 Cent – und das war schon der Auslaenderpreis), bekommt man da tolle Sachen zu sehen (manchmal sogar mit einer Erklaerung auf Englisch…).
Am Sonntag nahm ich mir dann den nahegelegenen Huegel Kok Toebe mit dem weithin sichtbaren Fernsehturm vor. Dorthin faehrt aus dem Stadtzentrum eine Seilbahn – ein schoenes Erlebnis. Vom Kok Toebe hatte man einen tollen Blick auf die schon fast winterliche Stadt. Dort oben lag auch schon viel mehr Schnee, sodass aus dem Ausflug schnell ein Winterspaziergang wurde – aber das erzaehle ich lieber in Bildern:



Einblicke in die (bzw. aus der) Mine
Nils, Mittwoch, 31. August 2011, 05:50
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Rob Brentnall, ein Kanadier, der eine Zeit lang in Kirgisistan war um in der Kumtor-Goldmine zu arbeiten (immerhin eine der größten Goldminen der Welt), hat ein paar Eindrücke aus seiner Zeit in einem kurzen Artikel zusammengefasst:

“I’m on my way home after working at a gold mine in Kyrgyzstan for the second time in a little over a month and pondering over how fortunate we are to be living in Canada. The Kyrgyz people are very amiable, walking through the mine site camp to breakfast I would normally incur 40 to 50 handshakes. The Kumtor goldmine is the only major employer in the republic; wages at the mine for the “nationals” are around $1000 per month. For this, the employees work 14, 13 – 14 hour days without a break isolated 4000 meters above sea level and for the majority of the workers, a 7 hour bus ride away from home in Bishkek. The wages sound very low and working conditions harsh, but compared to the rest of the Kyrgyz people, they are very fortunate. The average wage in the capital is $200 – $300 per month. To rent a very dilapidated 500 sq ft, high rise apartment costs $220 a month, so many people commute into the city. Most of the vehicles on the road are at least ten years old. The car of choice appears to be Mercedes (Kyrgyzstan is a dumping ground for vehicles that have failed emission controls in Western Europe) with plenty of 30 to 40 year old Lada’s running around as taxis. The cost of borrowing is a real problem; the normal rate of interest is 25% whether the loan is for a car or a home. A South Korean bank has just started to offer loans at 15% for long term employees at the Kumtor mine which is still inhibitively high.”

Hier weiterlesen (englisch)